Antrag zur Mittagsversorgung über das Bildungs- und Teilhabepaket während der Schließzeit von Einrichtungen innerhalb der Corona-Pandemie

Beschlussvorschlag:

  1. Die Stadtverwaltung wird beauftragt zu prüfen, welches Vorgehen das sinnvollste und am schnellsten umsetzbare ist, um die Lieferung eines kostenlosen Mittagessens für Kinder und Jugendliche über die Leistung Bildung- und Teilhabe während der Schließzeiten von Einrichtungen innerhalb der Corona-Pandemie realisieren zu können.
  2. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Familien mittels geeigneter Kommunikationswege über die Möglichkeit der Lieferung des Mittagessens nach Hause zu informieren.

gez. Dr. Inés Brock
Fraktionsvorsitzende

gez. Melanie Ranft
Fraktionsvorsitzende

Begründung:

Am 15.05.2020 informierte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die zuständigen Landesbehörden, die kommunalen Spitzenverbände sowie die Bundesagentur für Arbeit darüber, dass während der Schulschließungen innerhalb der Corona-Pandemie den Kindern und Jugendlichen, die Anspruch auf ein kostenloses Mittagessen über das Bildungs- und Teilhabepaket haben, dieses durch den Anbieter nach Hause geliefert werden kann. Die dadurch anfallenden Verpackungs- und Lieferkosten werden durch den Bund übernommen.

Die Stadt Leipzig zum Beispiel praktiziert diese Möglichkeit seit Mai 2020. Um auch eine Versorgung der Kinder und Jugendlichen in Halle gewährleisten zu können, ist zeitnah ein geeignetes Verfahren für die Umsetzung zu finden. Die Information der Familien soll ebenfalls zeitnah über geeignete Kommunikationskanäle erfolgen, z.B. Veröffentlichung im Amtsblatt, Information durch das Jobcenter, Sozialamt, die Schulen, Verteiler Elternvertretungen, usw.

Vorlagennummer / Link zum Ratsinformationssystem: 

VII/2021/02263
(dort sind auch Verwaltungsstandpunkte, Abstimmungsergebnisse und Beantwortungen zu finden)

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