Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur nördlichen Peißnitzinsel

Am 21.03.2019 hatte der Ausschuss für städtische Bauangelegenheiten und Vergaben
abschließend einer Wegesanierung im Bereich des Naturschutzgebietes „Nordspitze der
Peißnitz“ zugestimmt. (vgl. Beschlussvorlage „Baubeschluss Peißnitz Nordspitze,
Fluthilfemaßnahme 190“). Ein später im Mai 2020 gestellter Antrag auf Verzicht der
Maßnahme wurde im Stadtrat knapp abgelehnt und das Projekt dann anschließend
umgesetzt.
Zur Kompensation des Eingriffs „Wegesanierung“ wurde hinsichtlich der Maßnahme eine
Aufforstung im Bereich Nordspitze auf 1.200 m² Auwaldränder bzw. Waldsäume mit
schlechter Ausprägung zur Umwandlung in Hartholzaue durch Pflanzung von Harthölzern
(Stieleichen, Hainbuchen, Eschen) beauflagt. Die Aufforstungsmaßnahme sollte mit 2 –
jährigen Sämlingen (Forstware, 1St./m²) und in von den Behörden festgelegten
Pflanzbereichen (vgl. Anlage 1 zur BV VI/2018/04603) ausgeführt werden. Vorgesehen war,
dass in den festgelegten Aufforstungsbereichen zur Schaffung von Pflanzfreiheit und zur
Gewährleistung des Anwachsens des Pflanzmaterials, behinderndes Gehölz rückgeschnitten
und zusammen mit dort vorhandenem Totholz manuell in die Randbereiche der
Aufforstungsflächen verbracht wird.

Wir fragen:

  1. Wie erfolgreich war bisher die durchgeführte Aufforstung? Musste ggf. nachgepflanzt
    werden bzw. ist dies noch vorgesehen?

Im südlich des Naturschutzgebietes „Nordspitze der Peißnitz“ gelegenen Bereich der
Peißnitzinsel befindet sich in Nord-Süd-Relation ein Weg, der bisher – mit Lücken – von alten
Pyramidenpappeln alleeartig gesäumt ist.

  1. Welche Planungen gibt es für Neubepflanzungen entlang dieser Wegebeziehung?
    Welche Baumarten sind diesbezüglich vorgesehen?

gez. Melanie Ranft
Fraktionsvorsitzende